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Dr. Carola Ballat 

Pferdepraxis für Akupunktur

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Samstag, 30. August 2025

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FAQ  

  • Wie läuft eine Akupunkturbehandlung ab?
  • Wie läuft eine CranioSacrale Therapie ab?
  • Was ist vor der Therapie zu beachten?
  • Können Akupunktur und CranioSacrale Therapie miteinander kombiniert werden?
  • Ist Akupunktur schmerzhaft?
  • Wie lange dauert eine Akupunkturbehandlung bzw. eine CranioSacrale Therapie?
  • Woran kann ich erkennen, dass die Akupunktur bzw. CranioSacrale Therapie wirkt?
  • Was ist nach einer Akupunkturbehandlung oder CranioSacralen Therapie zu beachten?
  • Wie oft und in welchen Abständen wird behandelt?
  • Wie werden die Chinesischen Kräuter verabreicht?
  • Wann ist Akupunktur sinnvoll?
  • Wann können Kräuter eingesetzt werden?
  • Welche Anwendungsmöglichkeiten hat die CranioSacrale Therapie?
  • Was ist beim Einsatz von Blutegeln zu beachten?

Wie werden die Chinesischen Kräuter verabreicht?

Nach der eingehenden Erhebung des Vorberichtes und der eingehenden Untersuchung des Pferdes bzw. Hundes (westlich und östlich orientiert) wird eine individuelle Kräuterrezeptur für Ihr Pferd / Ihren Hund erstellt. Bei beiden haben sich sogenannte Hydrophile Konzentrate bewährt, die über das Futter verabreicht oder direkt ins Maul eingegeben werden. Kräuter benötigen – insbesondere wenn sie einen „Mangel" an Energie oder Blut auffüllen sollen – Zeit um ihre Wirkung zu entfalten. Nach 10 – 14 Tagen (in Einzelfällen bis 4 Wochen) wird eine Nachuntersuchung durchgeführt und die Rezeptur an die veränderten Befunde angepasst. Je nach Erkrankung ist eine Verabreichung der Kräuter über mindestens 4 Wochen erforderlich, bei chronischen Erkrankungen (z.B. Sommerekzem, Headshaking) kann sie aber auch mit wiederholten Anpassungen über mehrere Monate gehen.

Welche Anwendungsmöglichkeiten hat die CranioSacrale Therapie / Craniosacrale Osteopathie?

Die CranioSacrale Therapie kann immer dann zum Einsatz kommen, wenn das craniosacrale System und mit ihm das zentrale Nervensystem durch äußere (Trauma, Lahmheiten, Rückenprobleme, Rittigkeitsprobleme) oder innere Ursachen (Streß, Hormonelle Dysbalancen, Stoffwechselprobleme) beeinträchtigt ist. Am häufigsten sind sicherlich Erkrankungen des Bewegungsapparates der Grund für eine craniosacrale Therapie - zum Beispiel Blockaden und Lahmheiten (ggf. nach diagnostischer Abklärung). Dies kann auch bei Bedarf mit Akupunktur kombiniert werden.

Was ist vor der Therapie zu beachten?

Akupunktur und Craniosacrale Therapie:

Pferde sollten möglichst nicht kurz vor der Behandlung geritten werden, um die Tastbefunde an den Akupunkturpunkten nicht zu verändern.
Da die Akupunkturpunkte über den ganzen Körper verteilt liegen und somit „von der Nasenspitze bis zum Schweif bzw. den Hufen" überall die Möglichkeit zur Nadelung besteht, sollte das Pferd vorher geputzt werden. Auch zur craniosacralen Therapie sollte das Pferd geputzt vorgestellt werden, da der Patient ebenfalls von Kopf bis Fuß untersucht und behandelt wird.

Blutegeltherapie:

Da Blutegel sehr sensibel auf ihre Umgebung reagieren, sollte der Patient möglichst nicht kurz vorher äußerlich mit Salben, Lotionen, Fliegenspray oder ähnlichem behandelt worden sein. Gegebenenfalls kann man die betroffene Region z.B. das Bein am Tag vor dem Termin mit Wasser und evtl. Kernseife waschen (ohne Zusätze von Duftstoffen usw.). Sofern Medikamente innerlich verabreicht wurden (durch eingeben oder spritzen), sollte mit dem Therapeuten geklärt werden, ob und wann die Medikamente vor dem geplanten Termin abgesetzt werden können.

Wie läuft eine CranioSacrale Therapie ab?

Auch vor der Durchführung der CranioSacralen Therapie wird ein ausführlicher Vorbericht erhoben sowie je nach Erkrankungsfall eine klinische Untersuchung durchgeführt (z.B. Vorführen des Pferdes im Schritt und Trab bei Lahmheiten).
Durch Auflegen der Hände am Schädel, am Kreuzbein, aber auch an vielen anderen Stellen des Körpers werden Störungen des CranioSacralen Rhythmus erspürt und Restriktionen (Bewegungseinschränkungen) im CranioSacralen System und den Faszien des Körpers ertastet. Durch feines „Mitgehen" in die Verspannungsmuster wird der Körper angeregt, diese zu lösen und somit die Harmonie im CranioSacralen Rhythmus wieder herzustellen und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren.
Von außen sind dabei oft nur sehr kleine oder auch manchmal keine Bewegungen der Hände zu sehen, für den Therapeuten und den Patienten aber sind diese Lösungsvorgänge deutlich zu spüren. Manchmal können diese Lösungsvorgänge durch Bewegungen des Pferdes aber auch deutlich sichtbar werden, wenn der Körper dem Faszienzug kurzfristig in die maximale Verspannung (z.B. wie beim auslösenden Trauma) „folgt" und erst danach in die Lösung geht.

Wie lange dauert eine Akupunkturbehandlung bzw. eine CranioSacrale Therapie?

Eine Behandlung (Akupunktur oder CranioSacral) dauert einschließlich der Erhebung des Vorberichtes und der gründlichen Untersuchung des Patienten 30 – 60 min.
Die Nadeln verbleiben durchschnittlich 20 – 30 min im Tier. Je nach Erkrankungsfall können Akupunktur und CranioSacrale Therapie miteinander kombiniert werden.
Da sowohl die Akupunkturpunkte nach dem Entfernen der Nadeln noch „nachwirken" als auch das CranioSacrale System noch „nacharbeitet", sollten die Patienten anschließend möglichst Ruhe haben (ideal: Paddock oder Weidegang). Bei Hunden sollten direkt im Anschluß an die Behandlung keine größeren Spaziergänge stattfinden.
Nach CranioSacraler Therapie sollte das Pferd möglichst 3 Tage nicht geritten oder longiert werden, um dem Körper Zeit zur Anpassung an die neuen „Spannungsverhältnisse" (bzw. Entspannung) zu ermöglichen.

  1. Wann können Kräuter eingesetzt werden?
  2. Wie läuft eine Akupunkturbehandlung ab?
  3. Ist Akupunktur schmerzhaft?
  4. Können Akupunktur und CranioSacrale Therapie miteinander kombiniert werden?

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